Prävalenz von Stürzen und Dekubitus

Stürze und Dekubitus gelten als Probleme der Grundversorgung («basic care problems») und können Indikatoren für die Pflege qualität sein. Die Messung erfolgt nach der Methode LPZ, die von der Universität Maastricht entwickelt wurde und in verschiedenen Ländern angewandt wird (www.lpz-um.eu/; The International Prevalence Measurement of Care Problems, LPZ: Landelijke Prevalentiemeting Zorgproblemen). Die Erhebung findet alljährlich Anfang November statt. Die Informationen werden über Fragebögen gesammelt, welche das Pflegepersonal auf der Grundlage des Patientendossiers und wenn nötig durch eine Untersuchung des Patienten ausfüllt. Im Allgemeinen werden alle über 18-jährigen Patienten, die am Tag der Prävalenzmessung in Akutspitälern hospitalisiert sind (einschliesslich Intensivpflegestation, Intermediate Care Unit und Patientinnen nach der Entbindung) in die Erhebung eingeschlossen. Weitere «basic care»-Probleme sind Mangelernährung oder die Anwendung freiheitseinschränkender Massnahmen («restraints»), deren Erhebung, die von den Spitälern auf freiwilliger Basis erfolgt, nicht in den Messplan des ANQ aufgenommen wird.  

Ergebnisse: Ergebnisse der Walliser Spitäler und Kliniken, Erwachsene (Excel-File, 34 kB).

Die Prävalenzmessung von Dekubitus bei Kindern erfolgt nach derselben Methode wie bei den Erwachsenen.