Personal der SPITEX-Dienste

Dieser Indikator zeigt die Entwicklung des Personals der SPITEX-Dienste im Wallis. Anhand der Aufteilung des Personals nach Funktion kann der Anteil des Personals (Beschäftigte und Vollzeitäquivalente (VZÄ)), das sich der Pflege und der Hilfe zu Hause einerseits und den Verwaltungsaufgaben andererseits widmet, eruiert werden.

Beschäftigte der SPITEX-Dienste

Anzahl Beschäftigte der SPITEX-Dienste (Personen), nach Hauptfunktion, Wallis, 2009, 2013 et 2017

  1. SMZ

  2. Andere SPITEX-Dienste

     

Die Anzahl der Angestellten der SMZ ist zwischen 2009 und 2017 um 33.6% gestiegen ("Pflege/Hilfe zu Hause": +27.8%, "Administration": +107.1%).

Die Entwicklung der Anzahl der Angestellten der anderen SPITEX-Dienste (ausser SMZ) spiegelt vor allem die steigende Anzahl selbständiger erwerbenden Pflegefachpersonen und anderer SPITEX-Organisationen wieder.

 

VZÄ der SPITEX-Dienste

Anzahl Beschäftigte (Vollzeitäquivalente) der SPITEX-Dienste, nach Hauptfunktion, Wallis, 2009, 2013 et 2017

  1. SMZ

     

  2. Andere SPITEX-Dienste

Die Anzahl Vollzeitäquivalente (VZÄ) der SMZ hat zwischen 2009 und 2017 um 37.5% zugenommen. Die Anzahl VZÄ der Kategorie „Pflege/Hilfe zu Hause“ nahm um 32.2% zu, während die VZÄ der Kategorie „Administration“ um 89.6% zunahmen. Hingegen der Anteil VZÄ der Kategorie „Administration“ hat nur wenig zugenommen, von 9.3% der gesamten VZÄ in 2009 auf 12.8% in 2017.

2017 lag die durchschnittliche Beschäftigungsrate in den SMZ bei 51.5% (2009: 50.0%). Für das Personal im Bereich der Hilfe und Pflege lag sie bei 50.6% (2009: 48.9%) und für das Verwaltungspersonal bei 58.1% (2009: 63.5%).

Im Gegensatz zu anderen Tätigkeitsbereichen ist die durchschnittliche Beschäftigungsrate der SMZ-Beschäftigten relativ tief. Dies lässt sich mit der Art der Ausbildung (Pflegefachperson, Familienhelferin, Pflegeassistentin, Lebensberaterin, usw.) des Personals im Bereich der Hilfe und Pflege zu Hause und in der Sozialhilfe erklären. In dieser Personalkategorie sind die Frauen klar in der Mehrzahl.

Die Entwicklung der Anzahl der Angestellten der anderen SPITEX-Dienste (ausser SMZ) spiegelt vor allem die steigende Anzahl selbständiger erwerbenden Pflegefachpersonen und anderer SPITEX-Organisationen wieder.


Zusätzliche Informationen

Excel-Quelldokument

Bibliographie und Datenquellen:

  • Statistik der Hilfe und Pflege zu Hause (SPITEX), Daten des Kantons Wallis 2007-2017, Walliser Gesundheitsobservatorium (WGO) und Bundesamt für Statistik (BFS).
  • Kantonale Statistik der sozialmedizinischen Zentren, 2002-2017, Dienstelle für Gesundheitswesen (DGW) und Walliser Gesundheitsobservatorium (WGO).
  • Bericht des Staatsrats an den Grossen Rat zur Gesundheitspolitik 1999-2008: Feste Grundlagen für das 21. Jahrhundert. Walliser Dienststelle für Gesundheitswesen (DGW), Januar 2009.
  • Die Betreuung betagter Personen, Departement für Gesundheit, Sozialwesen und Energie (DGSE), August 2005.